Über mich

Georg Tarne: Ein Pioneer of Change, ein Trainer für Einfühlsame Kommunikation, ein Musiker, ein angehender Social Entrepreneur – und noch so jung?

Klasse übersprungen, Abitur (ja, Abitur ;) ) mit Einserschnitt, hochbegabt. Was nach einem Leben auf der Überholspur aussieht, hatte in der Schulzeit ein tiefes Tal: Depressionen, wenig Freunde, Nettigkeitssyndrom, Außenseitertum.

Mit 17 lief mir mit der Beziehungsfördernden Kommunikation nach Marshall Rosenberg (auch bekannt unter dem Namen “Gewaltfreie Kommunikation”) ein Kommunikationswerkzeug, ein innerer Prozess, eine Weltsicht über den Weg, die mir da raus half – zurück in die Lebendigkeit.

Nicht weil ich in meiner Situation jeden erdenklichen Strohhalm ergriffen hätte. Meine kritische Seite war auch da schon sehr lebendig.

Sondern weil es nicht nur theoretisch sinnvoll schien, sondern sich auch “richtig” anFÜHLTE. Die positiven Wandlungen an allen Ecken und Enden waren nicht erträumt oder hintheoretisiert, sie waren greifbar.

Seit September 09 lebe ich in Wien und gebe seitdem auch Kommunikations-Workshops.

Weil ich selbst entscheiden will, was ich wann mache, entscheide ich mich immer wieder dafür, Leidenschaften statt Titeln zu folgen. Ich war Teilnehmer des ersten Jahrgangs der Pioneers of Change (“Lern- und Werdegang für Gestalter*innen des Wandels”), habe das Training in Kommunikation und Selbstreflexion im Herbst 2010 zum Beruf gemacht, betreibe ein selbstgesteuertes, praktisch orientiertes Studium statt eines verschulten Bachelor-Krampfs, bin Sänger, Pianist und kreativer Kopf einer Jazz-Pop-Band, erforsche die Machbarkeit einer meiner Ideen für ein “sexy sustainability”-Unternehmen und tue noch einige andere Dinge – wenn der Tag denn lang genug ist.

Dabei versuche ich immer wieder neu die Balance zu finden zwischen “passion” (mich kraftvoll für meine eigenen Bedürfnisse einsetzen) und “compassion” (Einfühlung und Verständnis für die Bedürfnisse Anderer) – ein Weg der mit dem Entdecken der Beziehungsfördernden Kommunikation begonnen hat, aber nie zu Ende sein wird. Kein Wunder, dass manche Menschen Beziehungsfördernde Kommunikation auch als vollwertigen spirituellen Pfad ansehen.

Zu den Menschen, von denen ich in diesem Bereich viel gelernt habe, gehören unter Anderem:
Klaus Karstädt und Friederike Kahlau-Karstädt (Trainerausbildung), Klaus-Dieter Gens, Esther Gerdts, Elisabeth Sachers, Kay Rung, Jochen Hiester und Katharina Ossko (in verschiedenen Kontexten von Seminaren zu Vernetzungstreffen, Summerfestivals oder Übungsgruppen).

Wichtig ist mir in meiner Arbeit: Absolute Präsenz. Dass ich in meinen Seminaren ein Angebot mache – und nicht auf Mission bin. Die Offenheit, mein Gelerntes immer wieder zu reflektieren, zu überprüfen, neu zu sehen. Wertschätzung für Unterschiedlichkeit. Unangenehme Gefühle und Spannungen zulassen und ihnen Raum geben. Gleichzeitig immer wieder genug Leichtigkeit und Humor. Als Mensch da sein – nicht nur als Wissensabfüller. Gleichzeitig professionell sein – gut vorbereitet, den Überblick über die Lage behaltend, in Balance mit der Offenheit, dem momentanen Prozess zu folgen, wenn es denn gerade notwendig ist.

Ansonsten ist es immer wieder eine unglaubliche Befriedigung zu sehen, dass meine Tätigkeit nicht nur ökonomisch, sondern auch MENSCHLICH Sinn macht. Was ich immer wieder in meinen Trainings und Coachings beobachten kann: Menschen kommen mehr mit sich und ihren Mitmenschen in Kontakt, Spannungen lösen sich, Wahrheit und Ehrlichkeit dürfen zu Tage treten.

Was gibt es Schöneres?

PS: Als Schmankerl noch ein Porträt von mir, das die gleiche Geschichte auf eine andere Art erzählt. Erschienen am 23. Oktober 2010 im “Standard”.

Porträt über mich im Standard vom 23.10.10

Georg - und wie er die Welt sieht

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